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ROGER LAND, Burghardt ED Rump – Sugar – BUCH

ROGER LAND, Burghardt ED Rump – Sugar – BUCH

Prolog
Die hannoversche Party-Szene in den
70er/80er Jahren: Vielfältige Clubs und Diskotheken
schossen wie Pilze aus dem Boden.
Konzertveranstalter wie Wolfgang Besemer und
Michael Lohmann (Hannover Concerts) holten
die Weltstars des Rock und Pop in unsere Stadt.
Das 96-Station wurde durch abertausende Musik-
Fans regelmäßig geflutet. Grandios!
In der Rotation (ehemalige Druckerei der HAZ)
sorgten Leute wie Klaus Ritgen dafür, dass viele
der damals noch mehr oder weniger unbekannten
Gruppen des Reggae, Punk und der Neuen
Deutschen Welle den Hannoveraner/innen
ordentlich einheizten.
Hajo Werner lies es im Flohzirkus und in der
Philharmonie krachen, Pechstein verzauberte
Hannover mit seinem Leine Domizil und Michael
Gehrke kümmerte sich bereits seit 1966 um seine
Erfindung, dem Jazz Club Hannover.
Werner Schrage lies im Ballroom Blitz und im
Musikzirkus aufspielen. Allein, wenn ich an das
Ideal-Konzert denke, wird mir gamz warm ums
Herz.
Im Orly, in der Röhre, im Palace, im La Fontaine,
im Pascha, bei Bodo Linnemann im Casa Blanca
und bei Plinky im Basement, im Pasta Basta
bei Lindinger und Co., im Bella-Wupp-Dich, im
Musikpalast, in der Heck-Meck-Gasse, im Fantasie
bei Udo Böckmann … überall machte man
die Nacht zum Tag, feierte, als wenn es keinen
Morgen mehr geben würde.
Es ist in diesem Prolog nicht möglich, alle Orte,
alle Clubs, alle Diskotheken, alle Protagonisten
dieser Zeit zu benennen. Die nächsten Seiten
wären gefüllt und trotzdem würde man sicher
Orte / Clubs / Personen vergessen.
Und doch ist es an der Zeit, die 80er Jahre
mit ihren Licht- und Schattenseiten sichtbar zu
machen, soweit möglich über Orte und Macher
und die Scharr der Gäste zu schreiben, dass
Geschriebene mit Fotografien und Grafiken zu
belegen, bevor alles dem Vergessen zum Opfer
gefallen ist und die letzten „Gastwirte / Gastwirtinnen“
und deren Gäste verstorben sind.
Als ich im Jahr 2021 mit meiner Fotoausstellung
in der hannoverschen Galerie für Fotografie in
der Eisfabrik (GAF) und durch mein Buch >>Wilde
Zeiten<< die 80er Jahre visuell und durch
über 5.600 Besuchern aus dem „Dornröschenschlaf
wachgeüsst“ habe, da war für mich nicht
abzusehen, wie sehr dieses Thema die „alten
80er / die alten 80erInnen“ aufrütteln würde.
Viele „von Damals“ kamen erstmals wieder
zusammen, hatten sich längst aus den Augen
verloren. So erging es auch Roger Lang (Rüdiger
Lange – so sein bürgerlcher Name) und mir.
Roger war einer der drei Mitbegründer des
legendären „Musik Club Sugar“ in der Herschelstraße
und anschließend einer der Mitbegründer
des nicht minder legendären Clubs „DEPOT“ in
der Herrenstraße.
Twenty One Pilots PRE-LISTENING SESSION am 23.Mai ab 18Uhr

Twenty One Pilots PRE-LISTENING SESSION am 23.Mai ab 18Uhr

Zum neuen Album von 

TWENTY ONE PILOTS: „Clancy“ wird es einen Tag vor dem Release am 23.Mai ab 18Uhr bei uns im Laden eine Pre-Listening Session geben. Folgende Goodies neben dem neuen Album wird es geben:

Plastic Viny Hüllen,

Wristbands,

Jutebeutel,

Buttons & Poster.

DIE ÄRZTE – Jazz ist anders LP PIC in der  PIZZASCHACHTEL + 7INCH TOMATE

DIE ÄRZTE – Jazz ist anders LP PIC in der PIZZASCHACHTEL + 7INCH TOMATE

die ärzte: „Jazz ist anders“

Nicht nur, dass es sich bei der LP um eine Picture LP handelt – nein, nun liegt auch noch die Tomate als 7“ bei:

Im Pizzakarton liegt auch wieder die 7inch als Tomate gestaltet dabei.

Vinyl 7“-Single,

Tracklisting:

A

Wir Sind Die Besten

Wir Waren Die Besten

B

Wir Sind Die Lustigsten

Nimm es wie ein Mann (a.k.a. Kurt Cobain)

 

Es ist das Jahr 2007. Die Welt gehört dir und der Rest deines Lebens beginnt. DIY ist das Motto der Stunde. Nach dem überbordenden Vorgänger „Geräusch“ wirken die ärzte harmonischer und kompakter denn je zuvor. Genau dieser Moment, er ist perfekt.

 

Mit „Jazz ist anders“ präsentiert sich die Beste Band der Welt in exzellenter Spiellaune und vervollkommnet das System BelaFarinRod. Es gibt die irre vielen zwingenden Melodien, die elektrischen Gitarren, den Quatsch, das Nachdenken, das Rausbrüllen, die ganz großen und die ganz kleinen Gefühle.

 

„Lied vom Scheitern“ ist die schmissige Hymne zur Selbstermächtigung, „Niedliches Liebeslied“ hebt das Genre Rodballade auf ein neues Level, „Licht am Ende des Sarges“ probt den Perspektivwechsel zum lustigen Vampir. „Tu das nicht“ ist ultimatives Statement zur Lage der Musikindustrie im beginnenden Breitband-Zeitalter. Und „Junge“ protokolliert nicht nur pedantisch allseits bekannte elterliche Sorgen, sondern schafft auch ohne Versmaß und echte Reime die Aufnahme in den Klassiker-Kanon der deutschen Popmusik.

 

die ärzte: Jetzt gegen Angst, Hass, Titten und den Wetterbericht. Immer noch ohne Festanstellung und Barry Manilow. Dafür mit Schalala und Schalalu und ein bisschen breit. Und ständig dieser Lärm.

 

Tracklisting:

  1. Himmelblau

  2. Lied vom Scheitern

  3. Breit

  4. Lasse redn

  5. Die ewige Maitresse

  6. Junge

  7. Nur einen Kuss

  8. Perfekt

  9. Heulerei

  10. Licht am Ende des Sarges

  11. Niedliches Liebeslied

  12. Deine Freundin (wäre mir zu anstrengend)

  13. Allein

  14. Tu das nicht

  15. Living Hell

  16. Vorbei ist vorbei